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Mission Statement

Das Projekt setzt sich dafür ein, dass Betroffene von Menschenhandel in ihrer Autonomie wahrgenommen werden und nicht als machtlose Opfer, deren persönliche Daten erhoben und gespeichert werden müssen. Betroffene von Menschenhandel besitzen dieselben Rechte auf Privatsphäre wie jedeR andere BürgerIn und TrägerIn von Menschenrechten.

datACT versucht den opferzentrierten Ansatz der derzeitigen Anti-Menschenhandelsinitiativen in einen ‚agency-zentrierten‘ Ansatz umzuwandeln, der die Handlungswirksamkeit der Betroffenen ins Zentrum aller Maßnahmen stellt. Den Betroffenen von Menschenhandel soll ein niedrigschwelliger und anonymer Zugang zu Unterstützungs- und Schutzstrukturen ermöglicht werden, ohne offizielle und formale Identifizierungsprozesse durchlaufen zu müssen.

datACt unterstützt die Schaffung und/oder Erhaltung von anonymen Beratungsmöglichkeiten in europäischen Herkunfts- und Zielländern und setzt sich für alternative Möglichkeiten ein, in denen Betroffene von Menschenhandel informierte Entscheidungen treffen können.

Das Projekt verfolgt das Ziel, die derzeitige Politik der Identifizierung in Europa zu verändern, die den Zugang zu Unterstützungsstrukturen für potentiell Betroffene durch ‚Profiling‘ und ‚Screening‘ erschwert. datACT fördert einen niedrigschwelligen lokalen Zugang zu internationalem Schutz und globaler Gerechtigkeit für marginalisierte Menschen.

 

 

© KOK- Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V.